Erneuerbare Energien decken erstmals Großteil des Stromverbrauchs

Die öffentliche Stromerzeugung mit erneuerbaren Energien hat im letzten Jahr einen Rekordwert von knapp 60 Prozent erreicht. Damit decken sie erstmals den Großteil des Stromverbrauchs. Das geht aus einer Auswertung des Fraunhofer-Instituts hervor. Die Erzeugung aus Braunkohle ging hingegen mit etwa 30 Prozent stark zurück. Die wichtigste Stromquelle sei 2023 die Windkraft gewesen. Der Ausbau laufe jedoch weiterhin schleppend und es seien deutlich mehr Anlagen nötig. Die Stromerzeugung durch Photovoltaik sei im letzten Jahr mit circa 14 Gigawatt erstmals zweistellig gewesen – der Juni war der Monat mit der höchsten solaren Stromerzeugung jemals.