Freiburg hält vorerst an Städtepartnerschaft mit Isfahan fest

Die Stadt Freiburg hält vorerst weiter an ihrer umstrittenen Städtepartnerschaft mit dem iranischen Isfahan fest. Oberbürgermeister Martin Horn verurteilt Menschenrechtsverletzungen und die gewaltsame Unterdrückung große Bevölkerungsteile im Iran. Er betont, dass all das nicht mit dem westlichen Wertekanon vereinbar sei. Zuletzt hatte ein offener Brief eines Exil-Iraners ans Freiburger Rathaus die Debatte neu entfacht. Seine Initiative „Demokratisches Forum der Iraner“ geht davon aus, dass der kulturelle Mehrwert der Städtepartnerschaft durch das Vorgehen des Mullah-Regimes ohnehin verloren ginge und deshalb auch die Bürger in Isfahan davon nur wenig hätten.