In bestechender Form – Wölfe Freiburg wollen sich festbeißen

Machbares Wochenend-Programm für die Wölfe

Am morgigen Freitag (22.11.19) steht für den EHC Freiburg das nächste Heimspiel in der „Echte Helden Arena“ an. Zu Gast: ESV Kaufbeuren. Der Tabellenvierte der Hauptrunde des vergangenen Jahres ist in dieser Saison nur holprig in die Saison gekommen. Gerade einmal 20 Punkte holten die Allgäuer in den letzten 18 Spielen. Mit Sami Blomqvist hat der ESVK allerdings einen brandgefährlichen Offensivmann, der regelmäßig trifft und auch zahlreiche Tore vorlegt (14 Tore, 13 Assists). Außerdem sind die Männer aus Kaufbeuren im November gut drauf: drei Siege gegen Dresden, Heilbronn und Frankfurt (eine Niederlage gegen die Tölzer Löwen).

Revanche vor eigenem Publikum

Im ersten Aufeinandertreffen verloren die Eishockey-Cracks von der Ensisheimer Straße auswärts gegen den ESVK knapp mit 2:3 aus Freiburger Sicht. Morgen soll das mit dem lautstarken südbadischen Publikum im Rücken natürlich anders ausgehen. Selbstbewusstsein und eine breite Brust haben sich die Jungs von Trainer Peter Russell schließlich in den erfolgreichen letzten Wochen und dem vergangenen Vier-Punkte-Wochenende hart erarbeitet. Erstes Bully am Freitagabend ist um 19:30 Uhr. Karten gibt es unter anderem auch im Baden TV Süd Ticketshop und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Sonntag nach Crimmitschau

Für das zweite Spiel am kommenden Wochenende fahren die Freiburger Wölfe am Sonntag zu den Eispiraten Crimmitschau. Die Eispiraten liegen auf Rang elf und können damit momentan gar nicht zufrieden sein. Ihre letzten beiden Spiele gegen Dresden und Ravensburg konnten die Sachsen jedoch gewinnen. Prominentester Neuzugang bei den Männern aus dem Osten ist sicherlich Ty Wishart, ehemaliger NHL-Profi, den Crimmitschau kürzlich für ihren Defensivverbund verpflichten konnte. Die Partie bei den Jungs von Trainer Daniel Naud beginnt um 17 Uhr.

Gute Ausgangslage

Der EHC Freiburg befindet sich in diesem Jahr in bestechender Form und liegt derzeit auf dem Playoff-Platz sechs. Die Verantwortlichen bei den Wölfen sind hochzufrieden mit der aktuellen Ausgangssituation, das haben sie auch im Gespräch mit Baden TV Süd nochmals bekräftigt. Umso schöner wäre es für Linsenmaier, Rießle und Co. ein Sechs-Punkte-Wochenende folgen zu lassen und sich im oberen Drittel der Tabelle festzubeißen – so, wie es eben Wölfe auch tun!

(dz)