Erstmal keine Videoüberwachung in Freiburg wegen Corona

Vorerst keine Umsetzung der Videoüberwachung im „Bermudadreieck“

Die 16 Videokameras in der Freiburger Innenstadt sind nun angebracht, benutzt werden sollen sie aber erstmal nicht, schreibt die Polizei. Die Partnerschaft „Sicherer Alltag“ des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg und der Stadt Freiburg sollte maßgebliche Verbesserungen für die Sicherheit in der Stadt Freiburg schaffen. Das zeigte offenbar auch Erfolg, so die Verantwortlichen am Mittwoch:

„Die intensive Zusammenarbeit zwischen dem Polizeipräsidium Freiburg und der Stadt Freiburg führte zu einem kontinuierlichen und eindrücklichen Rückgang der Straftaten im öffentlichen Raum.“

Eines der Elemente der Sicherheitspartnerschaft ist die Umsetzung einer örtlich und zeitlich eng begrenzten Videoüberwachung im Bermudadreieck und in der Unteren Bertoldstraße. Nach Fertigstellung der Videotechnik wäre nun die Durchführung möglich.

Wegen Corona bleiben die Kameras aus

Die Corona-Pandemie hat das öffentliche Leben in Freiburg weitgehend zum Erliegen gebracht. Die Schließungen der gastronomischen Betriebe im Stadtgebiet führten zu einer erheblichen Reduzierung des Besucheraufkommens und insgesamt gibt es nun offenbar weniger Straftaten im öffentlichen Raum, so die Freiburger Polizei am heutigen Mittwoch (20.05.20). Daher wurde die Videoüberwachung bisher nicht angeordnet. Die technische Ausstattung steht aber bereit, so dass eine Inbetriebnahme möglich ist, sobald sich die Situation in der Innenstadt wieder ändert.

(dz)