Verurteilte im Hans-Bunte-Prozess gehen in Revision

<h3>Acht Männer legen Rechtsmittel ein</h3>
Nach den Urteilen im Prozess um die Gruppenvergewaltigung einer jungen Frau in Freiburg haben acht der Verurteilten Männer Rechtsmittel eingelegt. Sie akzeptieren die Strafen des Landgerichts nicht.
<h3>Revision war abzusehen</h3>
Auch der Haupttäter Majid H. fechtet die Strafentscheidung an. Das hatte uns sein Anwalt schon kurz nach dem Urteil angekündigt. Er bekam vom Landgericht 5 Jahre und sechs Monate Haft. Auch sieben weitere Verurteilte legen nun Rechtsmittel ein. Die Staatsanwaltschaft Freiburg dagegen hat keine Revision eingelegt.
<h3>Geht es vor den Bundesgerichtshof?</h3>
Ob die Verteidiger auch tatsächlich dann vor den Bundesgerichtshof ziehen, ist noch unklar, da die schriftlichen Urteile des Landgerichts erst in drei Monaten vorliegen. Erst dann haben die acht Anwälte Gelegenheit, die Urteilsbegründungen gründlich zu prüfen und vor die nächste Instanz zu ziehen. Den Verurteilten wird vorgeworfen eine junge Frau Nacheinander vergewaltigt und ihr nicht geholfen zu haben. Zweieinhalb Stunden soll es gedauert haben, bis die die Täter von ihrem Opfer abließen. Von mehreren Verurteilten sind später DNA-Spuren an der jungen Frau gefunden worden.