Stromerzeugung um ein Fünftel zurückgegangen

Die Stromerzeugung ist im dritten Quartal dieses Jahres bundesweit zurückgegangen. Laut statistischem Bundesamt wurden ca. 94 Milliarden Kilowattstunden Strom in das Netz eingespeist und damit rund ein fünftel weniger als im Vorjahreszeitraum. Gründe für den Rückgang dürften ein geringerer Strombedarf infolge der konjunkturellen Abschwächung und der vermehrte Import von Strom aus dem Ausland gewesen sein. Trotz des Rückgangs der Stromerzeugung, sei der Anteil des durch erneuerbare Energien erzeugten Stroms angestiegen. So sei dieser im dritten Quartal 2023 um 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen und erreichte damit einen Anteil von gut zweit Drittel des insgesamt erzeugten Stroms.