Staufen: Zwei Bebohrungen nötig

Die Hebungsrisse an Gebäuden in der historischen Altstadt beschäftigten Staufen weiter. Damit sich der Boden weniger schnell anhebt setzt die Gemeinde nun auf eine ergänzende Doublettenbohrung. Denn die bisher betrieben Pumpen reiche nicht mehr aus. Die ergänzende Bohrung sei zwar technisch und finanziell aufwendig, mit der zusätzlichen Förderung von Wasser aus unterschiedlich tiefen Gesteinsschichten versprechen sich die Experten aber eine Verlangsamung des Hebungsprozesses. Die Meldungen der ursprünglich durch Geothermiebohrungen ausgelösten Schäden an Gebäuden seien in Staufen aber zuletzt leicht zurückgegangen.