Stadt Freiburg passt Mietspiegel an

Die Stadt Freiburg wird ihren Mietspiegel anpassen. Das soll jedoch keine direkten Auswirkungen auf die Mieten haben. Sondern die Stadt will so rechtlichen Unsicherheiten vorbeugen. Denn beim aktuellen Mietspiegel muss ein einzelnes Detail angepasst werden: Die Preisspanne. Die besagt, wie weit die konkrete Miete im Einzelfall von der ortsüblichen Miete abweichen darf. Diese Abweichung muss begründet werden, jedoch kann ein Mietsiegel nicht jede einzelne wertmindernde oder steigernde Ausstattung abbilden. Daher wird nun die „Zweidrittel-Methode“ verwendet, bei der die Preisspanne von zwei Drittel der Wohnungen als Grundsatz als Grundlage genommen wird. Jetzt liegt der Spielraum bei 16 Prozent nach oben oder nach unten, davor lag er bei 5 Prozent. Rückwirkende Mieterhöhungen sind allerdings nicht möglich.