Bombenfund im Freiburger Güterbahnareal – Evakuierung nötig

UPDATE: ca. 22:45 Uhr

Die Absperrung ist aufgehoben. Anwohner können wieder in ihre Häuser zurückkehren. Morgen geht es weiter mit der Bombe. Die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes hatten herausgefunden, dass der Sprengkörper nicht entschärft werden kann. Aber: es besteht offenbar aktuell keine Gefahr mehr. Die Folge: Der Fundort der Bombe bleibt abgesichert und wird von mehreren Polizisten die ganze Nacht über bewacht. Die Anwohner können zuhause schlafen. Aktuell laufen behördenübergreifende Abklärungen für weitere Maßnahmen für morgen. Die Stadt Freiburg und die Polizei werden am Freitag weitere Informationen bekanntgeben. Im Laufe des Vormittags soll die Bombe gesprengt werden.

UPDATE: ca. 21:45 Uhr:

Die Bombe sträubt sich wohl, deshalb wird sie nicht entschärft und muss gesprengt werden. Es wird schon über Übernachtungsmöglichkeiten für die Anwohner gesprochen.

UPDATE ca. 20:45 Uhr:

Der Gefahrenbereich wurde geräumt. Die Entschärfung beginnt. Über die Dauer kann die Polizei noch keine Schätzung vornehmen. Sollte die Entschärfung allerdings länger gehen als eine Stunde, wird die Bombe wohl abtransportiert, sagten uns die zuständigen Beamten vor Ort!

UPDATE ca. 19:00 Uhr:

Die Evakuierung beginnt. Der Fundort und ca. 300 Meter um die Bombenstelle wurden abgesperrt. Polizei und Einsatzkräfte evakuieren nun die ersten Häuser. Betroffen sind geschätzt um die 1700 Bewohner, so die Angaben von Oberbürgermeister Martin Horn. Erst wenn die letzten Ihre Wohnungen verlassen haben, können die Profis mit der Entschärfung beginnen. Eine Betreuung findet durch das DRK an der Messe statt.Wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind, sollten Sie das Gebiet umfahren, so der Rat.

Fliegerbombe im Bereich des alten Güterbahnhofs

Bei Bauarbeiten im Bereich des alten Güterbahnhofs in Freiburg (Eugen-Martin-Straße) ist am Donnerstag, 09.05.2019, gegen 14.30 Uhr eine Fliegerbombe gefunden worden. Es handelt sich dabei um eine Amerikanische Fliegerbombe 500 lbs / 250 kg, Teil detoniert. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst ist vor Ort im Einsatz. Momentan ist der Zünder noch dran, es besteht dadurch Gefahr für die Menschen in der Umgebung. Deshalb müssen die Häuser und Wohnungen evakuiert werden. In der Nähe befinden sich Supermärkte, Fitnessstudios und viele Wohnungen. Für Hunderte könnte es eine lange Nacht werden. Wie viele tatsächlich betroffen sind, ist noch unklar. Der Radius muss noch festgelegt werden.

Die Polizei Freiburg informiert laufend über ihre Facebookseite und auf twitter.com/PolizeiFR
Zeitpunkt der Entschärfung und Regelungen zu einer möglichen Evakuierung werden auch dort veröffentlicht. Außerdem haben die Beamten ein Bürgertelefon eingerichtet: 0761 201-3488‬

(dz)