12. Tatverdächtiger nach Gruppenvergewaltigung wieder frei

33-Jähriger wieder auf freiem Fuß

Die Staatsanwaltschaft hat das Ermittlungsverfahren gegen den am 03.04.2019 festgenommenen 33-jährigen deutschen Tatverdächtigen (12.Tatverdächtiger) im Fall der Vergewaltigung einer 18-Jährigen am 14.10.2018 in der Nähe eines Clubs bei der „Hans-Bunte-Straße“ mangels hinreichenden Tatverdachts gemäß § 170 Abs. 2 StPO eingestellt. Nach umfangreichen Ermittlungen und Auswertung der vorhandenen Spuren konnte seine Täterschaft nicht mit der für eine Anklageerhebung erforderlichen Sicherheit nachgewiesen werden, so die Staatsanwaltschaft am Donnerstagvormittag gegenüber Baden TV Süd. Offenbar reichte die Qualität der DNA-Spuren nicht aus.

Prozess beginnt in rund zwei Wochen

Das Freiburger Landgericht hatte bereits mitgeteilt, dass das Hauptverfahren vor der Jugendkammer im Fall der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung am 26. Juni eröffnet werden soll. Gegen elf Angeklagte waren die Anklagen zugelassen worden.

Ein Tatverdächtiger wird noch gesucht

Während die Prozess-Formalitäten bereits im vollen Gange sind, fahndet die Freiburger Polizei noch nach einem weiteren Tatverdächtigen (er war ursprünglich der 13. Tatverdächtige, ist aber mit der Freilassung des 33-Jährigen zum 12 Tatverdächtigen geworden). Das hat die Polizeisprecherin Laura Riske am Donnerstagvormittag Baden TV Süd bestätigt.

Die Beamten der Sonderkommission “Club” suchen den Mann mit einem Phantombild, er wird wie folgt beschrieben:

– Alter zwischen 20 und 25 Jahre alt

– 1,90 – 1,95 m groß

– Statur: muskulös, durchtrainiert

– schwarze Haare, seitlich kurz, Deckhaar etwas länger

– Bart (kein Vollbart, unten spitz zulaufend, s. Phantombild)

– Bekleidung am Tatabend: enganliegender, blauer Pullover,

dunkelbraune lange Hose und schwarze Sportschuhe

(dz)